Aktuelles
19. Oktober 2026

Orthoptik: Selbsterfahrung – Neurorehabilitation

Studierende des 5. Semesters Orthoptik stellten sich der Frage: Was bedeutet es, nach einem Schlaganfall oder einer Hirnverletzung die Umwelt plötzlich anders wahrzunehmen?

In der praktischen Einheit zur Neurorehabilitation setzen sich unsere Studierenden mit unterschiedlichen Testverfahren und den Erfahrungen von Patient*innen auseinander. Im Fokus stehen unter anderem Neglect, Gesichtsfeldausfälle und das Balint-Syndrom. Dabei lernen sie, wie Betroffene dabei unterstützt werden können, ihre Umwelt besser wahrzunehmen, individuelle Kompensationsstrategien zu entwickeln und ihren Alltag sicher(er) und selbstbestimmt zu gestalten.

Ziel der visuellen Rehabilitation bei zentralen Sehstörungen ist es, vorhandene Fähigkeiten zu stärken, Ressourcen zu fördern und Menschen dabei zu begleiten, ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität bestmöglich zu erhalten oder wiederzugewinnen. Auch wenn neurologische Veränderungen teilweise langfristig bestehen bleiben können, ermöglichen gezielte Maßnahmen oft deutliche Verbesserungen im Alltag. Die praktische Auseinandersetzung erlaubt ein erstes Üben der Methoden und sensibilisiert unsere Studierenden für die Perspektive der Betroffenen um sie ihrem Weg zu mehr Orientierung, Sicherheit und Teilhabe zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen die vorhandenen Ressourcen und die Förderung größtmöglicher Selbstständigkeit. Bereits kleine Fortschritte können einen großen Gewinn an Lebensqualität bedeuten. 

Der Studiengang Orthoptik startet wieder im WS27/28

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Alle drei Jahre startet der Studiengang Orthoptik. 
Ab November ist eine Bewerbung für den Jahrgang WS 27/28 möglich!

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