Heute, am 17. März 2026, machen Sozialarbeiter*innen rund um den Globus auf die Bedeutung ihrer Profession aufmerksam und setzen ein gemeinsames Zeichen für zentrale Anliegen der Sozialen Arbeit. Der Aktionstag bietet Gelegenheit, die Rolle der Sozialen Arbeit in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft sichtbar zu machen und internationale Verbindungen zu stärken.

Das diesjährige internationale Motto lautet „Co-Building Hope and Harmony: A Harambee Call to Unite a Divided Society“, übersetzt wird es mit: „Gemeinsam für Zuversicht und Verbundenheit: Harambee! Ziehen wir an einem Strang“.
In Österreich steht der World Social Work Day 2026 zusätzlich unter dem Schwerpunkt „Für ein Berufsgesetz für Soziale Arbeit“. Damit wird ein wichtiges berufspolitisches Anliegen aufgegriffen, das auf klare Rahmenbedingungen, mehr Anerkennung und eine weitere Stärkung der Profession abzielt.
Bereits 2004 wurde Soziale Arbeit von der International Labour Organization (ILO) in der International Standard Classification of Occupations (ISCO) berücksichtigt und somit international anerkannt. Auch der Europarat hat 2001 Empfehlungen ausgesprochen, die unter anderem einen stabilen rechtlichen Rahmen für die Tätigkeit von Sozialarbeiter*innen vorsehen.
Diese internationalen Bezugspunkte unterstreichen die professionelle und gesellschaftliche Bedeutung der Sozialen Arbeit und der World Social Work Day erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für ihre Weiterentwicklung sind.
„Soziale Arbeit ist essenziell für den sozialen Zusammenhalt, da sie Menschen in Krisen unterstützt, soziale Ungleichheit bekämpft und Teilhabe fördert. Sie wirkt im Idealfall präventiv, stärkt die Selbsthilfekräfte von Individuen und Familien und tritt für Menschenrechte sowie soziale Gerechtigkeit ein.
Man kann ohne zu übertreiben festhalten, dass Soziale Arbeit eine unverzichtbare Stütze im Sozialstaat darstellt.“
Astrid Jakob (Studiengangsleiterin Soziale Arbeit, BA Vollzeit)
Unsere Vollzeitstudierenden haben den heutigen den World Social Work Day 2026 mit einem gemeinsamen Frühstück “zelebriert”.
Der Vormittag war geprägt von offenem, fachlich anregendem Austausch und setzte einen stimmigen Akzent im Studienalltag!





