Abgeschlossene Projekte

Alpines Bauen - Lowtech

Lowtech-Bauen in Hinblick auf energieeffiziente Gebäude, Prozesse und Nutzung

Hinter dem Begriff „Lowtech“ verbirgt sich eine Konstruktionsphilosophie, die bewusst auf komplizierte Technik verzichtet und einfache Wirkprinzipien nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Entwicklung von Lowtech-Gebäuden nutzt. Anstoß dieser Philosophie gibt der Umstand, dass moderne Gebäude in den letzten Jahren komplexer geworden sind: Immer effizientere Gebäude erfordern oft eine technisch ausgeklügelte Bauweise, einhergehend mit einem hohen Standard der gebäudetechnischen Anlagen. Das wirkt sich auf Planung, Bauausführung, Nutzung und Wartung aus und wirft die Frage auf, ob diese Anstrengungen stets im Verhältnis stehen zu angestrebten Energieeinsparungen sowie der Verringerung von CO2-Emissionen und dem ökologischen Fußabdruck.

Eine Herausforderung für die Zukunft sind Häuser, die energieeffizient und kostengünstig, in ihrer Nutzung einfach, zuverlässig und robust sind, ohne dabei den Wohnkomfort herabzusetzen.

Im Rahmen des Interreg Projektes „Lowtech“ werden die Anforderungen an ein alpines Lowtech-Gebäude untersucht, die entscheidenden Kriterien identifiziert und deren Praxistauglichkeit geprüft.

Laufzeit: Jänner 2017 – Dezember 2019
Förderprogramm: INTERREG Italien – Österreich 2014 – 2020
Projektcode: 1031
Lead Partner: Agentur für Energie Südtirol-Klimahaus
Projektpartner: EURAC Europäische Akademie Bozen, IDM Südtirol - Alto Adige, ITG Innovations- und Technologietransfer Salzburg, Kompetenzzentrum Bauforschung, Fachhochschule Salzburg (Holztechnologie & Holzbau)
Assoziierter Partner: Holzcluster Salzburg
Projektteam FHS: DI Monika Tropper  (Projektleitung), DI (FH) DI Hermann Huber
Interreg:  http://www.interreg.net/de/
Website Projekt: http://www.klimahaus.it/de/forschungsprojekte/lowtech-1665.html


VERANSTALTUNGEN im Rahmen von Lowtech:

Thementag: Konstruktiver Holzschutz
22. November 2019


Was sind die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes? Welche baulichen Maßnahmen sind zu beachten?
-> Nähere Infos &Anmeldung zum Thementag "Konstruktiver Holzschutz"


6. Fachsymposium für die Baubranche

Das 6. grenzüberschreitende Fachsymposium widmet sich diesmal dem Thema Lowtech. Hocheffiziente Gebäude werden mit einfachen, aber sehr dauerhaften und ressourcenschonenden regionalen baulichen Komponenten im Sinne der Bedürfnisse der Bewohner möglich. Sichern Sie sich das aktuelle Wissen aus der Forschung, holen Sie sich Anregungen aus der Praxis und diskutieren Sie mit Kolleginnen und Kollegen vom Fach!

 Il 6° simposio transfrontaliero è dedicato al tema Lowtech. Edifici ad alta efficienza vengono realizzati con componenti semplici, ma molto durevoli e sostenibili e di origine regionale, per soddisfare le esigenze dei residenti. Acquisite le ultime conoscenze dalla ricerca, fatevi un'idea dalla pratica e confrontatevi con i colleghi del settore!

Datum: Mittwoch, 02. Oktober 2019, 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Fachhochschule Salzburg, Campus Urstein, Urstein Süd 1, 5412 Puch
Anmeldung:https://www.itg-salzburg.at/veranstaltung/brennpunkt-alpines-bauen-2019-498

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts Alpines Bauen - Lowtech statt und wird vom EU-Programm Interreg Italia-Österreich gefördert.


5. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen. Schwerpunkt: Lowtech

Das 5. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen widmet sich dem Thema Lowtech. Hocheffiziente Gebäude werden mit einfachen, aber sehr dauerhaften und ressourcenschonenden regionalen baulichen Komponenten im Sinne der Bedürfnisse der Bewohner möglich. Sichern Sie sich das aktuelle Wissen aus der Forschung, holen Sie sich Anregungen aus der Praxis und diskutieren Sie mit Kolleginnen und Kollegen vom Fach!

Wann: Donnerstag, 27. September 2018, 11:30 – 18:00 Uhr
Wo: FH Salzburg, Campus Urstein, Urstein Süd 1, 5412 Puch/Salzburg
Programm & Anmeldung:https://www.itg-salzburg.at/veranstaltung/brennpunkt-alpines-bauen-351

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts Alpines Bauen - Lowtech statt und wird vom EU-Programm Interreg Italia-Österreich gefördert.

FORESDA

Forest-based cross-sectoral value chains fostering innovation and competitiveness in the Danube region

Im Einzugsgebiet der Donau gibt es große Waldflächen. Die Forst- und Holzindustrie spielt hinsichtlich wirtschaftlicher und kultureller Belange hier somit eine wichtige Rolle. Neue Herausforderungen durch Klimawandel, Ressourcenverschwendung und weiteren Veränderungen wie z. B. demografischer Entwicklung, Urbanisierung oder Brain-drain lassen diesen Industriezweig verstärkt unter Zugzwang kommen.

Aus diesem Grund haben sich 20 Partner, bestehend aus Non-Profit-Organisationen und Hochschulen aus insgesamt 9 europäischen Ländern, zusammengeschlossen und das Projekt FORESDA initiiert. Mit FORESDA wird ein grenzüberschreitendes Netzwerk im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft aufgebaut, um verstärkt auf nationale und internationale Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu setzen. Verbesserte Zukunftskompetenz in Verbänden und Instituten soll die Entstehung neuer, branchenübergreifender Wertschöpfungsketten in strategischen Innovationsfeldern vorantreiben.

Inhaltliche Schwerpunkte bilden:
•    smarte und nachhaltige Gebäude und Möbel
•    innovative, bio-basierende Produkte und Materialien
•    Energieeffizienz von Prozessen

Ziel von FORESDA ist es, Klein- und Mittelbetriebe hinsichtlich Innovationen zu unterstützen, für die künftigen Herausforderungen zu stärken und in weiterer Folge die Stärkung der Forst- und Holzwirtschaft sowie deren Positionierung vom reinen Materiallieferanten hin zum Lösungsanbieter.
 

Aktuelle Termine:

24.05.2019
Holzbau-Training von internationalen Experten

Am 24. Mai. 2019 ab 11:00 Uhr findet ein Online-Training (in englischer Sprache) mit Schwerpunkt Holzbau mit Experten der FH Salzburg, Universität Belgrad und Universität Ljubljana im Rahmen des FORESDA Projektes statt. Themen sind:

  • Vorzüge des Holzbaus
  • Präsentation LISI – Entwicklung und Umsetzung des preisgekrönten Hauses
  • Voraussage und Vermeidung von Schäden
     

Falls Sie an der Teilnahme Interesse haben, melden Sie sich bei Thomas Schnabel (thomas.schnabel@fh-salzburg.ac.at) an, um die Zugangsdaten zu diesem kostenlosen Training zu erhalten.


04.06.2019
Abschlusskonferenz des FORESDA Projektes in Opatija (Kroatien)

Am 04.Juni.2019 findet die FORESDA Abschlusskonferenz statt. Dabei werden die wichtigsten Ergebnisse präsentiert und mit den Teilnehmern diskutiert. Durch den internationalen Austausch soll die Vernetzung von unterschiedlichen Organisationen und Unternehmen gesteigert werden, um neue Chancen für die Weiterentwicklung zu generieren. Nachfolgend finden Sie das Programm und das Anmeldeformular.
-> Programm / Anmeldung
 

Projektaktivitäten im Rückblick:

6. - 7. März 2017: Kick off meeting Ljubljana
10. Mai 2017: Möbelmesse Salzburg
6. Juli 2017: Validierungsworkshop
18. Sept. 2017: Projekttreffen in Sopron
24. - 25. Sept. 2017: FORESDA meets COST, Kuchl/Salzburg
22. Nov. 2017: FORESDA Consortium meeting im Rahmen der 6th Romanian Cluster Conf., Bukarest
23. Nov. 2017: Teilnahme am EUSALP General Assembly Meeting
28. Nov. 2017:  FORESDA Workshop I + II, Strategie + Aktionsplan
27. - 28. Feb. 2018: FORESDA Workshop Kuchl  
06. März 2018: Holz 4.0 – Make Things Happen!
21. - 22. Sept. 2018: FORESDA Teilnahme an PTF BPI 2018 Conference
06. - 08. Nov. 2018: Meeting FORESDA Konsortium, Belgrad, Serbien

-> weitere Termine und Infos
 

Laufzeit: 01. Jänner 2017 - 30. Juni 2019
Förderprogramm: Danube Transnational Programme
Projektcode: DTP1-1-383-1.1
Lead Partner: CyberForum e.V., Deutschland
Projektleitung Fachhochschule Salzburg: Dr. Thomas Schnabel
Projektpartner & Weblink: http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/foresda