Aktuelles
16. Juni 2026

Neue Wege für die Halleiner Griesbucht

Studierende aus vier Ländern entwickelten im Rahmen eines internationalen Workshops Visionen und innovative Konzepte für die nachhaltige Weiterentwicklung des Halleiner Areals. Das Projekt verbindet internationale Zusammenarbeit, reale Planungsaufgaben und zukunftsorientierte Hochschulbildung und zeigt, wie wissenschaftliche Expertise konkrete Impulse für die regionale Stadtentwicklung liefern kann.

Wie sieht die Griesbucht in Hallein in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines durch Erasmus+ geförderten Workshops, in dem Studierende aus Deutschland, den Niederlanden und Taiwan gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Smart Buildings in Smart Cities sechs zukunftsweisende Nutzungskonzepte für das Areal entwickelten. 

Der Ausgangspunkt: Die bestehende Fußgänger- und Radfahrerbrücke ist nur noch bis 2029 nutzbar – eine Herausforderung, aber zugleich eine echte Chance, den Ort neu zu denken. Alle sechs Konzepte sehen den Abriss der Brücke und eine deutliche Aufwertung der Bucht vor. Ideen wie eine Anhebung des Geländes oder ein schützender Erdwall-Damm sollen künftige Hochwasserschäden verhindern. Gemeinsam ist allen Entwürfen die Vision: Die Griesbucht soll ein lebendiger Raum für Naherholung, Veranstaltungen und Begegnung sei– für Jung und Alt.

Besonders erfreulich: Das Projekt wurde von Bevölkerung, Verwaltung und Politik gleichermaßen positiv aufgenommen. Die sechs Konzepte werden nun einer internen Kostenprüfung durch Fachexperten unterzogen, und die Halleiner Bevölkerung wird im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses aktiv eingebunden.

Für unsere Studierenden war es eine prägende Erfahrung: praxisnah, interdisziplinär und von Anfang an in enger Begleitung durch Verwaltung und Politik. Genau das verstehen wir unter zukunftsorientierter Hochschulbildung.

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.

Smart Buildings in Smart Cities (Master)
Lebensraum Zukunft