Innovative Projektideen, reale Anwendungsbezüge und ein starkes Maß an Eigenverantwortung prägten die Abschlusspräsentationen der Projektarbeiten in den Masterstudiengängen AI for Sustainable Technology (AIT) und Industrial Informatics & Robotics (IIR). Letzte Woche präsentierten Studierende die Ergebnisse ihrer einjährigen bzw. semesterübergreifenden Arbeiten – und zeigten eindrucksvoll, wie Forschung, Praxis und gesellschaftliche Verantwortung zusammenwirken können.

AI for Sustainable Technology: KI-Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung
Im Masterstudiengang AI for Sustainable Technology (AIT) wurde in diesem Studienjahr erstmals ein neues, innovatives Lehrformat umgesetzt. Die Studierenden entwickelten vollständige Förderanträge für KI-basierte Produktlösungen, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) orientieren und konkrete gesellschaftliche Herausforderungen klar definierter Zielgruppen adressieren.
Im Mittelpunkt stand die Frage:
Wie kann Data Science konkret zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen?
Gefordert waren neben technischer Tiefe auch ein realistischer Innovations- und Umsetzungsansatz – inklusive Wirkungsperspektive. Den Abschluss bildete eine 7-minütige Pitch-Präsentation vor Publikum sowie ein anschließender Marktplatz der Ideen, bei dem die Projekte diskutiert, hinterfragt und weitergedacht wurden.
Besonders überzeugen konnte dabei das Projekt „Abfallino“, das sich beim Publikumsvoting als klarer Favorit durchsetzte und zum Publikumssieger gekürt wurde.
Industrial Informatics & Robotics: Praxisprojekte mit Masterarbeit-Potenzial
Nur zwei Tage später folgten die Abschlusspräsentationen der Praxisprojekte und Portfolios im Masterstudiengang Industrial Informatics & Robotics (IIR). Die Studierenden präsentierten Projekte, an denen sie über ein ganzes Jahr hinweg kontinuierlich gearbeitet hatten – in enger Abstimmung mit ihren Betreuungspersonen.
Die Themen stammten direkt aus dem beruflichen Umfeld der Studierenden oder aus selbst eingebrachten Fragestellungen. Entsprechend breit gefächert waren die Inhalte: von Mechatronik und Robotik über Informatik und Informationstechnik bis hin zu Systems- und Software-Engineering. Alle Projekte sind bewusst so angelegt, dass sie nahtlos in die anschließende Masterarbeit übergehen können.
Der Ablauf war – ähnlich wie im AIT-Format – zweigeteilt:
Kurze, 5-minütige Pitches für ein breites Publikum, gefolgt von einer Marktschau, bei der an Postern vertiefende technische Diskussionen geführt wurden. Auch hier hatte das Publikum eine Stimme und vergab einen Publikumspreis.
Dieser ging an Matthias Stöckl, der mit seinem Projekt zur digitalen Simulation der Pfannenwirtschaft in Stahlwerken überzeugte – ein Beispiel für praxisnahe Digitalisierung mit hoher industrieller Relevanz.






