Beim Spray Day – organisiert von der ÖH FH Salzburg – wurde der öffentliche Raum zur kreativen Bühne: Studierende und Jugendliche aus Puch gestalteten gemeinsam mit Graffiti-Künstler „Muck“ die Unterführung zwischen dem Bahnhof Puch-Urstein und dem Campus der FH Salzburg neu. Entstanden ist ein rund 150 m² großes Kunstwerk, das den einst anonymen Durchgang in einen lebendigen, sichtbaren Ort des Miteinanders verwandelt.

Das Projekt entstand im Rahmen von drei Workshop-Tagen Ende Mai in Kooperation mit der FH Salzburg, der Österreichischen Hochschüler*innenschaft (ÖH), der Gemeinde Puch bei Hallein und dem Jugendzentrum Puch. Rund 50 Teilnehmer*innen brachten ihre Ideen ein und setzten diese unter Anleitung des Graffiti-Künstlers Michael „Muck“ Töpfer gemeinsam um. Ermöglicht wurde der Spray Day durch die Unterstützung der Gemeinde Puch bei Hallein und der FH Salzburg.
„Kunst verbindet Menschen und kann solche Orte wieder zu Räumen der Begegnung und Solidarität machen. Als Sozialreferentin und Masterstudentin für Soziale Innovation ist es mir ein großes Anliegen, genau solche gemeinschaftsstärkenden Projekte zu ermöglichen“, erklärt Stefanie Kert, Vorstand des Sozialreferats der ÖH FH Salzburg.
Graffiti-Projekt macht Unterführung zum Blickfang
Unter der künstlerischen Leitung von Michael „Muck“ Töpfer entstand aus zahlreichen Einzelideen eine stimmige Gesamtkomposition: Ein farbenfrohes Band zieht sich durch die Unterführung und verbindet Jugendkultur, Hochschulleben und den öffentlichen Raum miteinander. Das Kunstwerk macht Vielfalt, Zusammenhalt und Kreativität sichtbar und verleiht dem Ort eine neue Identität.
Die Gemeinde Puch bei Hallein spielte eine zentrale Rolle bei der erfolgreichen Umsetzung des Projekts. Durch ihre aktive Unterstützung und die konstruktive Zusammenarbeit mit der FH Salzburg und dem Jugendzentrum konnten optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie wirkungsvoll Kooperationen auf regionaler Ebene sein können, wenn es darum geht, öffentliche Räume aufzuwerten und Partizipation zu fördern.
Dominik Engel, Rektor und Geschäftsführer der FH Salzburg, betont die nachhaltige Bedeutung der Initiative:
„Der Spray Day zeigt, wie lebendig Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Region und jungen Menschen sein kann. Durch die aktive Einbindung der Jugendlichen und Studierenden ist aus einem anonymen Durchgang ein Ort mit Identität und Ausdruck entstanden. Ein starkes Zeichen dafür, wie wir gemeinsam unseren Lebensraum gestalten können.“





